Eigene Wege

Wenn die Bundes-ÖVP zum Ballast wird: Wie sich die Länder mit Nadelstichen von Stockers Kurs absetzen

Die schwarzen Landeshauptleute fordern, kritisieren und emanzipieren sich zunehmend von der Bundespartei. Eine Obmann-Debatte muss Christian Stocker dennoch nicht fürchten – vorerst

APA/EXPA/JOHANN GRODER

Tirols Landeshauptmann Anton Mattle und Bundeskanzler Christian Stocker beim Bieranstich zur Eröffnung des Gauder Fests im Mai 2025 in Zell am Ziller.

Mal geht es um die Sommerferien, mal um die Flugabgabe, mal um einen Sonderweg bei der Parteimitgliedschaft: Die schwarzen Landeshauptleute pochen auf eigene Positionen – und zunehmend auf Abstand zur Bundespartei. Also gehen sie auf Distanz, schicken Forderungen nach Wien und rücken demonstrativ ihre eigenen Interessen in den Vordergrund. Die Botschaft ist unmissverständlich: Wenn die Bundespartei schon keinen Rückenwind liefert, soll sie wenigstens nicht zum Gegenwind werden.

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Source: Der Standard

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