Online seit heute, 11.02 Uhr

Die gegenseitigen Angriffe Saudi-Arabiens und der vom Iran unterstützten Huthi-Miliz im Jemen reißen auch am Wochenende nicht ab. Der saudische Zivilschutz verschickte innerhalb von 24 Stunden fast ein Dutzend Warnungen wegen mutmaßlicher Huthi-Angriffe unter anderem in Riad, Dschidda und mehreren Provinzen im Süden nahe der jemenitischen Grenze.

as Militärbündnis zum Kampf gegen die Huthi teilte mit, unter anderem in der Hauptstadt Riad und im Süden seien mehr als ein Dutzend Raketen, Drohnen und Marschflugkörper abgeschossen worden.

Die Huthi teilten mit, Saudi-Arabien habe seit Beginn der neuen Eskalation im Krieg mehr als 3.000 Raketen- und Luftangriffe im Jemen durchgeführt. Allein innerhalb von 24 Stunden habe es mehr als 100 solcher Angriffe in Sanaa und anderen Landesteilen gegeben und mehrere Tote und Verletzte, erklärte Huthi-Militärsprecher Jahja Sari.

Unabhängig überprüfen lassen sich die Angaben beider Seiten nicht.

Explosionen in Hafenstadt Aden

Auch im Jemen kommt es weiterhin zu schweren Gefechten. Das dortige Innenministerium teilte mit, die Huthi hätten die südliche Hafenstadt Aden mit Raketen angegriffen. Die Rebellen sprachen von einem Angriff auf zwei Militärbasen unter Führung saudischer Offiziere. Augenzeugen berichteten dort von mehreren Explosionen.

Der Betrieb am internationalen Flughafen von Riad lief an zwei Terminals wieder an. Reisende wurden gebeten, über ihre jeweilige Fluggesellschaft zu bestätigen, ob Flüge tatsächlich stattfinden. Der Flugdienst Flightradar24 zeigte heute weiterhin Hunderte Flüge als gestrichen an.

Source: ORF · ORF.at

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