Ost-Erweiterung
Warum die Erste Group in Polen investiert und Österreich zum "Visegrád-Plus"-Staat machen will
Die Erste hat sieben Milliarden Euro investiert, um sich den Zugang zum polnischen Markt zu sichern. Der Konzern will dort nicht nur Geld verdienen, sondern auch etwas über Digitalisierung lernen. Der Gewinn wächst kräftig
Die Erste Group hat sich mit einem Milliardenkauf in Polen eingekauft. Dort erledigen bereits 80 Prozent der Kunden ihre Bankgeschäfte täglich per Smartphone. Der Konzern sieht den Markt deshalb auch als Chance, seine eigene Banking-App George weiterzuentwickeln.
Schon nach wenigen Stockwerken macht sich das Tempo des Aufzugs bemerkbar. Man muss mehrmals bewusst schlucken, um den rasch zunehmenden Druck auf die Ohren auszugleichen. Hier, in einem Glastower im Warschauer Bankenviertel, hat die Erste Group ihre polnische Zentrale angesiedelt. Oben wartet ein riesiger runder Tisch für 25 Menschen, umgeben von modernster technischer Ausstattung und mit toller Aussicht über das Geschäftsviertel.
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Source: Der Standard
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