Absacker

Warum deutscher Wein nicht schlechter ist als österreichischer

Riesling, Spätburgunder, Weißburgunder, Chardonnay: Deutschland hat längst eine Weinelite – nur wissen das viele Österreicher noch nicht

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Wir sind Wein!

Deutscher Wein? Da denkt man entweder an lieblichen Riesling, süß und belanglos, oder an eine Flasche, die im Supermarkt für 3,99 Euro neben dem Chianti steht. Wer Wein aus Deutschland trinkt, hat etwas zu erklären. In Österreich ist die Sache einfacher: Grüner Veltliner auf den Tisch, Riesling aus der Wachau, fertig ist das nationale Selbstbewusstsein. Österreichischer Wein gilt als präzise, trocken, mineralisch, charaktervoll. Deutscher Wein hingegen schleppt noch immer ein Imageproblem mit sich herum, das mindestens so alt ist wie die deutsche Weinkultur selbst. Dabei ist die interessante Frage längst nicht mehr: Ist deutscher Wein schlecht? Sondern: Warum hat er eigentlich so lange gebraucht, um zu zeigen, wie gut er sein kann?

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Source: Der Standard

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