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Bei einem nächtlichen Warnstreik im deutschen Ingolstadt haben nach Angaben der Gewerkschaft IG Metall rund 3.000 Audi-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter höhere Löhne gefordert und gegen Einsparungen protestiert. Landesbezirksleiter Horst Ott attackierte darüber hinaus Audi-Chef Gernot Döllner für dessen Auftritt bei einem Wahlkampftermin von US-Präsident Donald Trump.

„Auf diese Art Audi zu vertreten, ist armselig“, sagte Ott nach Angaben eines Sprechers bei der bisher größten Kundgebung der derzeitigen Warnstreikwelle in der bayrischen Metall- und Elektroindustrie.

Die IG Metall ruft nun die Belegschaften in 41 Betrieben zu vorübergehenden Arbeitsniederlegungen auf. Größere Kundgebungen sind in Augsburg, Passau und Aschaffenburg geplant.

Audi steht wirtschaftlich unter Druck und will Kosten sparen, Döllner hatte in den USA den Bau eines neuen Werks angekündigt. In Deutschland beruft sich der Vorstand auf die „Schlechtwetterklausel“, die Verhandlungen mit dem Betriebsrat über Sparmaßnahmen vorsieht, wenn sich die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen stark verschlechtern. Zur Diskussion steht vor allem die mögliche Schließung des Audi-Werks in Neckarsulm.

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Source: ORF · ORF.at

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