Diplomatie

Vor neuen Ukraine-Gesprächen: Russland bleibt stur, Druck auf Kyjiw steigt

In der kommenden Woche soll es nach langer Pause wieder direkte Verhandlungen zwischen der Ukraine, den USA und Russland geben. Die Grundvoraussetzungen sind nun ganz andere

REUTERS/Fabrizio Bensch

Am Wochenende erst war Wolodymyr Selenskyj beim türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan, am Dienstag folgte die Visite beim deutschen Kanzler Friedrich Merz.

Auf einen Termin konnte man sich einigen: den 10. und 11. November. Auch auf einen Ort: Abu Dhabi. Alles Weitere ist aber ungewiss, was die neuerliche Runde trilateraler Gespräche zwischen Vertretern der Ukraine, der USA und Russlands angeht. Am Dienstagvormittag wurde bekannt, dass der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj noch am selben Tag nach Berlin kommen werde. Es geht wohl darum, Positionen abzustimmen, auszuloten, zu sondieren. Erst am Wochenende war Selenskyj in der Türkei: Beim Treffen mit Staatschef Recep Tayyip Erdoğan ging es um einen Waffenstillstand im Schwarzen Meer – und ein mögliches Treffen Selenskyjs mit Wladimir Putin in Ankara.

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Source: Der Standard

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