Online seit heute, 13.32 Uhr
Im Auftrag der Vereinten Nationen tätige unabhängige Ermittler werfen Israel Verbrechen gegen die Menschlichkeit im Westjordanland vor, darunter „Auslöschung“.
Israelische Behörden und die israelische Armee hätten in dem Palästinensergebiet Verbrechen gegen die Menschlichkeit wie „Auslöschung, Folter, Vergewaltigung und andere Formen sexueller Gewalt“ begangen, erklärte die Unabhängige Internationale Untersuchungskommission in einem heute veröffentlichten Bericht. Im Gazastreifen begehe Israel außerdem weiterhin „Akte des Völkermords“.
Israel reagierte empört
Die von der UNO eingesetzte unabhängige Untersuchungskommission unter der Führung von Navi Pillay hatte Israel bereits im vergangenen Jahr Völkermord im Gazastreifen vorgeworfen. Pillay, die für den Internationalen Strafgerichtshof (IStGH) arbeitet, wurde kürzlich mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet.
Israel reagierte empört auf den Vorwurf. Die Kommission war 2021 vom UNO-Menschenrechtsrat eingerichtet worden. Ihre Aufgabe ist es, möglichen Menschenrechtsverletzungen in Israel und den besetzten Palästinensergebieten nachzugehen.
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Source: ORF · ORF.at
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