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Die Erde steuert den Vereinten Nationen zufolge mit der aktuellen weltweiten Klimapolitik bis zum Ende des Jahrhunderts auf 2,8 Grad Erwärmung gegenüber der vorindustriellen Zeit zu.
Jeder Bruchteil eines Grades über 1,5 Grad erhöhe das Risiko für tödliche Fluten, Hitzewellen und Waldbrände, wie sie in diesem Jahr viele Länder erlebt hätten, sagte Inger Andersen, die Direktorin des UNO-Umweltprogramms (UNEP) mit Sitz in Nairobi.
Die Weltgemeinschaft wollte die Erderwärmung bei 1,5 Grad begrenzen, um die schlimmsten Folgen des Klimawandels abzuwenden.
Mit der Prognose von 2,8 Grad hat sich der Pfad der Weltgemeinschaft seit dem vergangenen Jahr diesmal nicht verbessert. Geht man davon aus, dass alle Länder ihre angekündigten Klimaschutzmaßnahmen auch wirklich umsetzen, würde sich die Erde laut der UNO-Berechnung bis zum Ende des Jahrhunderts auf 2,6 Grad erwärmen. Das ist sogar eine Verschlechterung gegenüber dem im letzten Jahr festgestellten Kurs; damals lag diese Prognose bei bis zu 2,5 Grad.
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Source: ORF · ORF.at
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