Religion
Türkei kritisiert Griechenland wegen Mufti-Ernennungen in Thrakien
Ankara fordert die Anerkennung der von Teilen der muslimischen Minderheit gewählten Religionsführer. Athen beruft sich auf "gesetzlich geregeltes Ernennungsverfahren"
Der türkische Außenminister Hakan Fidan.
Athen/Ankara – Das türkische Außenministerium hat Griechenland am Wochenende erneut wegen der Ernennung muslimischer Religionsführer in Westthrakien kritisiert. Ankara wirft Athen vor, die religiösen Rechte und Freiheiten der Minderheit zu missachten, und fordert die Anerkennung der gewählten Muftis in Komotini und Xanthi. Ankara bezeichnet die muslimische Minderheit als "türkische Minderheit" und argumentiert, dass der Vertrag von Lausanne aus dem Jahr 1923 ihre Rechte garantiere.
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Source: Der Standard
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