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Die Volkswagen-Tochter Audi hat auf einer Wahlkampfveranstaltung der Republikaner von US-Präsident Donald Trump den Bau eines eigenen US-Werks angekündigt. Trump sagte gestern auf der Veranstaltung in der Stadt Perry im US-Bundesstaat Georgia, Audi investiere vier Milliarden Dollar in das Werk, in dem jährlich rund 200.000 Fahrzeuge vom Band laufen sollen.
„Wir planen, unsere größten und hochwertigsten SUVs hier in Macon, Georgia, zu produzieren“, sagte Audi-Chef Gernot Döllner bei der Veranstaltung, bei der ein goldener Audi zu sehen war. „Dies ist eine langfristige Investition, weil wir an den amerikanischen Markt glauben.“
Ankündigung vor Midterms
Trump spielt die Ankündigung in die Hände. Am 3. November stehen in den USA Zwischenwahlen an, und seine Republikaner drohen, die Mehrheit im Kongress zu verlieren. In Georgia wird zusätzlich auch der Gouverneur neu gewählt. Trump will deutlich machen, dass seine Zollpolitik der US-Wirtschaft hilft.
Der republikanische US-Senator Bernie Moreno sagte, das Audi-Werk wäre „ohne eine wirtschaftsfreundliche Regulierung und ohne die Abschaffung der kalifornischen Vorschriften für den Kraftstoffverbrauch niemals zustande gekommen“. Kritiker führen dagegen an, dass die von der Trump-Regierung auferlegten Zölle Autos verteuert und Investitionen verzögert haben.
Audi zufolge sollen durch die Investition rund 4.500 Arbeitsplätze entstehen. Der Baubeginn für das Werk in Macon sei für das kommende Jahr geplant, die Produktion solle Anfang der 2030er Jahre anlaufen. Jährlich sollen rund 200.000 Fahrzeuge gebaut werden.
Source: ORF · ORF.at
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