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Im Streit um Pläne des US-Präsidenten Donald Trump für einen öffentlichen Golfplatz in der US-Hauptstadt Washington hat eine Bundesrichterin gestern weitere Baumfällarbeiten bis auf weiteres verboten.
„Das Gericht untersagt den Beklagten, weitere Bäume auf dem East Potomac Golf Course zu entfernen oder zu beschädigen“, so die Richterin Ana Reyes in ihrem 70-seitigen Beschluss. Mehr als 500 Bäume seien bereits gefällt worden.
Die Richterin verpflichtete die Beklagten zudem, „zehn Werktage im Voraus schriftlich darüber zu informieren, bevor sie irgendeine irreparable Veränderung an irgendwelchen Formen oder Merkmalen des East Potomac Park vornehmen“, bis über das Verfahren entschieden sei.
Richterin: „Gesunde“ Bäume gefällt
Die Regierung habe ohne Vorankündigung Hunderte Bäume auf dem Golfplatz gefällt, obwohl sie über die geplanten Arbeiten mindestens eine Woche vorher informiert gewesen sei, sagte Reyes und fügte hinzu, es habe sich um „gesunde“ Bäume gehandelt, von denen keine Gefahr ausgegangen sei.
Umweltschützerinnen und -schützer hatten nach der Fällung von rund 500 Bäumen auf dem Gelände Alarm geschlagen. Trump, leidenschaftlicher Golfspieler und Eigentümer mehrerer Golfanlagen, will den Golfplatz im Zentrum von Washington mit bisher erschwinglichen Preisen umgestalten und dort international bedeutende Turniere stattfinden lassen.
Source: ORF · ORF.at
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