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Bewaffnete Männer haben bei einem Anschlag auf eine griechisch-orthodoxe Kirche im Süden Jordaniens mindestens sieben Menschen getötet und 34 weitere verletzt. Die Angreifer eröffneten heute während eines Trauerzugs in der Ortschaft Hammud in der Provinz Karak das Feuer, wie die Behörden mitteilten.
Jordaniens Innenminister Mazen al-Faraya sprach von einem „Terroranschlag einer Gruppe von Extremisten“. Die Sicherheitskräfte leiteten eine Fahndung ein.
König droht mit Vergeltung
Jordaniens König Abdullah II. drohte den Tätern mit einer harten Reaktion. „Der Terroranschlag in Karak wird mit der härtesten Vergeltung beantwortet“, so der Monarch. „Wir werden mit eiserner Faust gegen diejenigen vorgehen, die es wagen, unsere Nation zu bedrohen.“
Augenzeuge: Angriff dauerte etwa fünf Minuten
Nach Angaben der jordanischen Sicherheitsdirektion stiegen die Angreifer aus einem Fahrzeug und schossen auf die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Trauerzugs.
Ein Augenzeuge sagte zum Nachrichtensender al-Mamlaka, die Angreifer hätten etwa fünf Minuten lang ununterbrochen geschossen. Zum Zeitpunkt des Anschlags hätten sich zwischen 150 und 200 Menschen in der Kirche und ihrer Umgebung aufgehalten. Die meisten Opfer seien etwa 50 bis 70 Jahre alt gewesen, berichtete der Zeuge.
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Source: ORF · ORF.at
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