Schleuderkurs
Teurer Umbau bremst BMW aus
Der deutsche Autobauer muss erneut eine Gewinnwarnung absetzen und will den Umbau forcierter durchziehen
Lange schien es, als könne die Krise den stolzen Münchnern wenig anhaben.
Lange galt BMW als jener Autobauer, der vergleichsweise gut durch die Krise kommt. Im Sommer war es mit der guten Laune vorbei. Mitte Juni musste der vom Produktionsvorstand zum Konzernchef aufgestiegene Milan Nedeljkovic eine deutliche Gewinnwarnung ausgeben. Die Münchner legten ein striktes Sparprogramm auf und streichen bis Ende 2027 mehrere Tausend Arbeitsplätze. Insgesamt sollen es rund 8000 Jobs sein. Jetzt kommt Gewinnwarnung Nummer zwei. Der wichtigste Grund sind die enormen Kosten für den Konzernumbau. Die Bayern müssen erneut ihre Ziele zusammenstreichen.
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Source: Der Standard
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