Online seit heute, 13.26 Uhr
Der OnlinehĂ€ndler Temu hat nach einer im Mai verhĂ€ngten Millionenstrafe der EU ZugestĂ€ndnisse fĂŒr eine bessere Ăberwachung der Risiken auf seiner Plattform gemacht.
Der OnlinehÀndler mit Sitz in Schanghai habe zugesagt, bis Ende November einen detaillierten Risikobericht vorzulegen, teilte die EU-Kommission heute mit. Dabei geht es unter anderem um Algorithmen, die unsichere oder gesundheitsgefÀhrdende Produkte bewerben.
Temu muss nach dem EU-Gesetz fĂŒr digitale Dienste (Digital Services Act, DSA) jĂ€hrlich einen Risikobericht an die Kommission abliefern. Darin muss der OnlinehĂ€ndler bewerten, wie viele gefĂ€hrliche Produkte es auf seiner Plattform gibt und darlegen, wie er dagegen vorgeht.
GroĂe Zahl illegaler Produkte
In seinen Angaben ging Temu nach Angaben aus BrĂŒssel bisher nur auf den Markt allgemein ein, nicht aber auf seine eigene Plattform. TestkĂ€ufer der Kommission fanden zahlreiche Produkte, die grundlegende Sicherheitschecks nicht bestanden. Temu habe die Zahl illegaler Produkte âdeutlich unterschĂ€tztâ, befand die Kommission, und verhĂ€ngte ein BuĂgeld von 200 Millionen Euro.
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Source: ORF · ORF.at
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