Online seit heute, 14.00 Uhr
Der Witwer des verstorbenen französischen Filmstars Brigitte Bardot und die von der Schauspielerin gegründete Tierschutzstiftung streiten sich weiter um ihr Erbe. Der 85-Jährige warf der Stiftung vor, ihn aus Bardots Anwesen „La Madrague“ bei Saint-Tropez ausgeschlossen zu haben, die Stiftung sprach von einer „verkürzten Darstellung“.
Die Stiftung habe eine vorübergehende Abwesenheit von Bernard d’Ormale genutzt, um das Schloss am Einfahrtstor auszuwechseln, sagte d’Ormales Anwältin Aurelie-Caroline Vieugue gestern der Nachrichtenagentur AFP.
Die Anwältin räumte ein, dass ihr Mandant eine Frist von sechs Monaten überschritten habe, in der er das Haus hätte räumen sollen, das Bardot ihrer Stiftung vermacht hatte. D’Ormale sei allerdings „sehr geschwächt“ und habe noch persönliche Unterlagen aus der Villa holen wollen.
Ehe in Frankreich nicht registriert
Die Bardot-Stiftung verwies darauf, dass sie im Rahmen der Gesetze gehandelt habe, und behielt sich juristische Schritte gegen den 85-Jährigen vor. Als Verwaltungsratsmitglied könne d’Ormale nicht in einem der Stiftung gehörenden Haus wohnen, betonte Stiftungspräsident Max Guazzini.
Er verwies darauf, dass D’Ormale nicht nach französischem Recht mit Bardot verheiratet gewesen sei. Das Paar hatte sich in Norwegen kirchlich trauen lassen, aber die Ehe nie in Frankreich registrieren lassen.
Source: ORF · ORF.at
At a glance
- Topic
- World
- Country
- 🇦🇹 AT
- Publisher language
- DE
- Added to Allnira