Essay

Staub auf Staub

Die Schriftstellerin Dine Petrik spürt in ihrem Essay dem Staub in vielen Formen nach

imago/blickwinkel

Eine Makroaufnahme von Bürostaub.

Schluss jetzt, schon wieder vier Stunden am Laptop, gleich Augen eintropfen! Klick und aus dreht sich die bunte Semmel und schwarz und dann ... eine Sekunde warte ich, tatsächlich warte ich, dass sich auch die Staubschicht auf dem Schirm ausklickt. Das Tuch in der Hand, wische ich, danach gleich über das Fensterbrett mit dem abgedeckten Drucker, Fensterbrett, weil auf dem Tisch kein Platz ist, ist mit Schichten von bekritzelten Papierln bedeckt, der Laptop, schmal und schön (uraltes Betriebssystem) steht, der Augen wegen, etwas entfernt und erhöht, und da sind noch drei, vier Hardwaregeräte, Zeitungen, Bücher, Druckpapier, und ja, die Hand mit der Maus behaupten auch ihren Platz. Umsonst!, staubt es empor.

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Source: Der Standard

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