Online seit heute, 16.07 Uhr
Gut einen Monat vor der vorgezogenen Parlamentswahl in Spanien haben im Zentrum von Madrid mehrere zehntausend Menschen für den Erhalt des staatlichen Pensionssystems demonstriert.
Der Protestzug führte heute vom Atocha-Bahnhof vorbei am Prado-Museum und der ebenfalls bei Touristinnen und Touristen beliebten Plaza de Cibeles, wie ein Reporter der Nachrichtenagentur AFP berichtete. „Garantierte Pensionen“, stand unter anderem auf den Transparenten der Demonstrierenden. Nach Angaben der Präfektur von Madrid nahmen etwa 25.000 Menschen an dem Demonstrationszug teil.
Sanchez kritisierte Konservative
Die Regierung des sozialistischen Ministerpräsidenten Pedro Sanchez wirft der konservativen Volkspartei (PP) im Wahlkampf vor, sie wolle das Pensionssystem reformieren und sich dabei von der seit 2022 geltenden Regelung abwenden, die Pensionsentwicklung an die Inflation zu koppeln.
PP-Chef Alberto Nunez Feijoo hatte daraufhin am Montag versichert, dass er die Pensionen dem Gesetz entsprechend aufwerten werde, falls seine Partei die Parlamentswahl am 29. November gewinne.
Nach Angaben des Ministeriums für soziale Sicherheit belief sich die durchschnittliche Alterspension der nahezu 6,8 Millionen Leistungsberechtigten in Spanien im September auf 1.576 Euro monatlich. Die steigenden Lebenshaltungskosten inklusive der teils horrenden Mieten sind ein zentrales Wahlkampfthema.
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Source: ORF · ORF.at
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