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Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj ist in Spanien von Regierungschef Pedro Sanchez und von König Felipe VI. empfangen worden. Außerdem traf er in Madrid am Rand des 30. Iberoamerika-Gipfeltreffens mehrere lateinamerikanische Staats- und Regierungschefs. Selenskyj dankte Sanchez für die Einladung zu dem Gipfel und für dessen Unterstützung für die Ukraine.
Er forderte die lateinamerikanischen Staats- und Regierungschefs auf, in ihren Heimatländern über den russischen Angriffskrieg gegen sein Land zu sprechen. „Sorgen Sie dafür, dass die Welt von diesen Verbrechen erfährt“, zitierte ihn der spanische staatliche TV-Sender RTVE. Viele Länder Lateinamerikas haben zwar den Angriffskrieg Russlands verurteilt, sich aber ansonsten kaum an Hilfen für die Ukraine beteiligt.
Konkrete Wünsche
Sanchez betonte, die Unterstützung für die Ukraine dürfe nicht allein von europäischen Ländern kommen. „Die Welt muss die Ukraine in ihrem Kampf für Freiheit und für das Völkerrecht unterstützen, denn andernfalls (…) legitimieren das Recht des Stärkeren“, warnt er.
Der ukrainische Staatschef, der sich auch mit dem Präsidenten des Europäischen Rates, Antonio Costa, und der Vizepräsidentin der Europäischen Kommission, Teresa Ribera, traf, listete vor den Teilnehmern des Gipfels auf, welche Hilfslieferungen sein Land dringend zur Sicherung der Energieversorgung benötige. Er nannte etwa Transformatoren aus Brasilien, Mexiko, Argentinien oder Kolumbien, Elektrokabel aus Chile sowie Diesel- und Gasgeneratoren aus Spanien. Solche Lieferungen sind wichtig, weil Russland gezielt immer wieder die Energieinfrastruktur der Ukraine angreift. Die Ukraine tut das umgekehrt auch.
Source: ORF · ORF.at
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