Prüfbericht

Rechnungshof rechnet mit Ex-Chef der "Wiener Zeitung" ab: Millionenschwere Rechenfehler, Prämien ohne Leistung

Medienministerium soll Aufgaben prüfen – Neues Management: Alle Kritikpunkte werden bereinigt, Empfehlungen seien großteils schon umgesetzt

AFP/ALEX HALADA

Im Juli 2023 wurde die gedruckte "Wiener Zeitung" eingestellt, der Rechnungshof kritisiert, dass im Zuge dieser Neuausrichtung keine Reorganisation vorgenommen wurde.

Am Freitag veröffentliche der Rechnungshof seinen durchaus kritischen Prüfbericht zur Wiener Zeitung GmbH, er sieht darin Handlungsbedarf seitens des Medienministeriums. Grob zusammengefasst empfiehlt der Rechnungshof etwa, die GmbH mit ihrer Tochtergesellschaft zu verschmelzen, da diese keinen Mehrwert für die Mediengruppe bringe. Die Prüfer sehen auch "das Risiko der unmittelbaren staatlichen Einflussnahme", da im Bundesgesetz über die "Wiener Zeitung" keine konkreten Garantien zur organisatorischen Absicherung der Unabhängigkeit formuliert seien. Verbesserungsbedarf gebe es auch bei der Neuordnung der Medienförderlandschaft. Der überprüfte Zeitraum umfasst im Wesentlichen die Jahre 2020 bis 2024.

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Source: Der Standard

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