Salzburg

Rechnungshof kritisiert Finanzierung für Salzburger Festspielbezirk 2030

Der Endbericht des Rechnungshofs kritisiert fehlende Finanzierung eines "erheblichen Teils des Gesamtprojekts" – die Festspiele wollen das Budget einhalten

ZOOMVP/FSB 2030/Jabornegg & Pálf

Ein nicht unwesentlicher Teil des Rechnungshofberichts beschäftigte sich mit den geologischen Risiken beim Bau der Kaverne im Mönchsberg. So stellten beispielsweise bereits im Berg bestehende Hohlräume eine "große bautechnische Herausforderung" und ein "hohes Baugrundrisiko" dar, das zu Projektverzögerungen und Mehrkosten führen könne.

Der Rechnungshof kritisiert in seinem Endbericht zum Großprojekt "Festspielbezirk 2030" der Salzburger Festspiele nicht nur die aufgrund der nicht ausgewiesenen Schwankungsbreite mögliche Erhöhung der Gesamtkosten auf bis zu 636,23 Mio. Euro (prognostiziert waren 532,07 Mio. Euro), sondern auch das Fehlen der Finanzierung eines "erheblichen Teils des Gesamtprojekts". Mit Stand Oktober 2025 fehlten demnach konkrete Vereinbarungen zur Finanzierung von 88,84 bis 193 Mio. Euro.

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Source: Der Standard

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