Gerichtsreportage

Prozess gegen junge Männer, die sich durch Donauinselfest prügelten

Drei unbescholtene 19- bis 23-Jährige sollen im Juli binnen 40 Minuten mehrere Menschen verletzt und in einem Fall zu berauben versucht haben. Zwei verweisen auf ihre Alkoholisierung

REUTERS/Elisabeth Mandl

Das von der SPÖ Wien veranstaltete Donauinselfest ist jedes Jahr gut besucht – nicht alle Gäste sind bedauerlicherweise friedlich.

"Sie waren sichtlich aufgegeilt wegen der Schlägerei und fühlten sich unsterblich", sagte Drittangeklagter E. bei der Polizei noch über seine beiden Mitangeklagten. Oder auch: "Wenn sie etwas trinken, sind sie eine Katastrophe und wollen andere Leute anpöbeln." Vor dem Schöffengericht unter Vorsitz von Marie-Theres Walterskirchen will der 23-Jährige das nicht mehr so ganz bestätigen. "Sie haben ein bisschen Spaß gemacht", meint er zur Tatsache, dass am 3. Juli beim heurigen Donauinselfest in nur 40 Minuten bei vier Angriffen Menschen verletzt wurden. Laut Anklage durch die drei jungen Männer, die vor Walterskirchen sitzen.

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Source: Der Standard

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