Gerichtsreportage
Prozess gegen 35-Jährigen, der Verlobte des Juniorchefs vergewaltigt haben soll
Ein unbescholtener Arbeiter soll eine 29-Jährige mehrmals mit Gewalt zum Geschlechtsverkehr gezwungen und sie mit einem Video zu weiteren Treffen erpresst haben
Die Zeuginnenaussage einer Frau ist nicht für die Ohren des Publiums bestimmt, da ihre Privatbeteiligtenvertreterin den Ausschluss der Öffentlichkeit beantragt.
Selbst der Staatsanwalt konzediert in seinem Schlussplädoyer, dass der Sachverhalt im Fall von Herrn S. "außergewöhnlich" sei. Der Ankläger wirft dem 35-Jährigen vor, im Frühjahr 2025 eine Kollegin in ihrem Büro vergewaltigt und sie ab dem Sommer immer wieder zu sexuellen Handlungen gezwungen haben, indem er ihr drohte, ein von ihm aufgenommenes Video eines Geschlechtsaktes ihrem Verlobten, dem Sohn der Firmeninhaber sowie ihrer Schwiegermutter in spe zu übermitteln. Weitere Vorwürfe betreffen das ungefragte Zusenden von Bildern seines Geschlechtsteiles an die Frau sowie Todesdrohungen gegen sie.
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Source: Der Standard
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