Autokratisierung
Politikwissenschafter Pausch: "Arbeitsplatz und Schule sind kaum demokratisch"
Unsicherheit und Ungleichheit auf der Welt treiben derzeit viele in die Hände von Autokraten. Politikwissenschafter Markus Pausch sieht in der Polarisierung aber auch Chancen für die Demokratie
Viele engagierte junge Menschen, die über Jahre für ihre Anliegen wie den Klimaschutz auf die Straße gegangen sind, haben sich mittlerweile entmutigen lassen.
Demokratien stehen weltweit unter Druck, die politische und gesellschaftliche Polarisierung ist – befeuert von Sozialen Medien und Algorithmen – so stark ausgeprägt wie noch nie. Doch wie lässt sich der Kreislauf durchbrechen und damit auch der Siegeszug extremer politischer Ränder stoppen? Im Gespräch mit dem STANDARD plädiert der Politikwissenschafter Markus Pausch für neue Formen der demokratischen Mitwirkung und erklärt, warum die Erfahrung von Mitbestimmung im Alltag bedeutsam für die Demokratie insgesamt ist. Auch in den USA zeigte sich: Viele Kandidaten und Kandidatinnen feierten Erfolge, die auf partizipative Grassroots-Kampagnen setzten.
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Source: Der Standard
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