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Im parlamentarischen Untersuchungsausschuss zur Causa Christian Pilnacek wird heute Ex-Nationalratspräsident Wolfgang Sobotka (ÖVP) befragt.

Zu erwarten sind Fragen zur Beratungstätigkeit Pilnaceks für ÖVP-Politiker nach seiner Suspendierung. Laut einem Auswertungsbericht der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) des Laptops des vor drei Jahren tot aufgefundenen Beamten war dieser unter anderem auch bei einem Strafverfahren gegen Sobotka beratend involviert.

Brisanter Tonmitschnitt

Zudem hatte Pilnacek auf einem heimlich aufgenommenen Tonmitschnitt angebliche Interventionen Sobotkas angedeutet. Zudem wohnte der suspendierte Justizsektionschef zeitweise auch in einem Haus mit einer früheren Mitarbeiterin des ÖVP-Politikers.

Diese hatte bei ihrer Befragung im U-Ausschuss frühere Aussagen, wonach Sobotka nach dem Tod Pilnaceks Druck auf sie ausgeübt habe, widerrufen. Dennoch dürfte es viele Fragen geben zu Sobotkas Wahrnehmungen zu den Tagen nach dem Auffinden der Leiche des Ex-Justizsektionschefs und seinen Kontakten zu seiner früheren Assistentin.

Sobotka ist heute die einzige Auskunftsperson im U-Ausschuss, da sich die für den Nachmittag geladene Salzburger Landeshauptfrau Karoline Edtstadler (ÖVP) entschuldigen ließ.

Stocker befragt

Gestern wurde Bundeskanzler Christian Stocker (ÖVP) befragt. Im Fokus standen Kontakte mit Pilnacek. Vorgelegt wurden Passagen aus dem WKStA-Auswertungsbericht.

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Source: ORF · ORF.at

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