Online seit heute, 14.07 Uhr
Ein Bankenskandal hat Paraguay in eine Regierungskrise gestürzt. Präsident Santiago Pena muss sich einem Amtsenthebungsverfahren stellen, das heute beginnen sollte. Der rechtsgerichtete Staatschef beantragte jedoch einen Aufschub um drei Tage, um sich auf das Verfahren vorzubereiten.
Auslöser der Krise waren Penas Verbindungen zu der Bank ueno, die zu Wochenbeginn wegen Kapitalmangels von der Zentralbank unter Zwangsverwaltung gestellt wurde.
Der Präsident hatte gestern seinen Rücktritt erklärt. Da das Parlament die erforderliche Zustimmung aber nicht erteilte, bleibt er vorerst weiter im Amt. Die Opposition treibt das Amtsenthebungsverfahren voran, um zu verhindern, dass Peña im Falle eines Rücktritts seine Immunität behält und so einer Strafverfolgung entgehen könnte.
Source: ORF · ORF.at
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