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Auf seiner Südamerika-Reise ist Papst Leo XIV. heute zu einem viertägigen Besuch in Argentinien eingetroffen. Auf dem Flughafen von Buenos Aires wurde er von Präsident Javier Milei empfangen, mit dem er anschließend auch Gespräche führen wollte. Es ist der erste Besuch eines Papstes in dem südamerikanischen Land seit fast 40 Jahren.

Während seines Aufenthalts will Leo XIV. drei Freiluftmessen feiern sowie ein Gefängnis, ein Heim für Menschen mit Behinderungen und eine Wallfahrtsstätte besuchen.

Sieben Millionen Gläubige erwartet

Für Montag ist zudem ein Abendgebet in der Kathedrale von Buenos Aires geplant. Die katholische Kirche rechnet bei den verschiedenen Veranstaltungen mit insgesamt bis zu sieben Millionen Besucherinnen und Besuchern.

Für viele Argentinierinnen und Argentinier hat der Papstbesuch eine besondere Bedeutung: Leos 2025 verstorbener Vorgänger Franziskus stammte aus Argentinien und war vor seiner Wahl zum Papst Erzbischof von Buenos Aires gewesen. Dass er während seines zwölfjährigen Pontifikats nie in seine Heimat zurückkehrte, hatte viele seiner Landsleute enttäuscht.

Leo XIV. hatte zunächst Uruguay besucht. Der 71-Jährige absolviert seine zwölftägige Südamerika-Reise nur rund dreieinhalb Wochen nach einer Lungenkrebs-Operation. Am Mittwoch will er nach Peru weiterreisen, wo er rund zwei Jahrzehnte als Missionar und Bischof tätig war.

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Source: ORF · ORF.at

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