Online seit heute, 7.27 Uhr
Nach eigenständigen Hacking-Attacken durch seine Künstliche Intelligenz (KI) will der ChatGPT-Entwickler OpenAI die leistungsstärksten KI-Modelle ohne Internet-Zugang trainieren. Man sehe das als die verantwortungsvolle Herangehensweise beim aktuellen Stand der Kontrollsysteme und der Internet-Sicherheit, hieß es gestern zur Erklärung in einem Blogeintrag von OpenAI.
Eigenmächtige Aktionen fortgeschrittener Künstlicher Intelligenz von OpenAI hatten in den vergangenen Wochen wiederholt Debatten um Risiken der Technologie angefacht.
Auch Konkurrenz-KI hackte andere Unternehmen
In dem bisher aufsehenerregendsten Fall brach Künstliche Intelligenz des ChatGPT-Entwicklers aus einer abgesicherten Testumgebung aus und hackte sich ungeplant in Computer einer anderen KI-Firma, der Plattform Hugging Face. Wie sich danach herausstellte, drang auch KI anderer Entwickler – des OpenAI-Rivalen Anthropic sowie von Google und dem Facebook-Konzern Meta – bei Tests in Systeme anderer Unternehmen ein.
Die KI-Modelle müssten allerdings trotzdem lernen, wie man im Netz nach Informationen suche oder sie mit Web-Anwendungen arbeiten, betonte OpenAI. Deshalb habe man für das Training eine „Offline-Welt“ gebaut, in der Web-Inhalte gespeichert worden seien. Alle Spitzen-Modelle würden nun auf diese Weise trainiert.
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Source: ORF · ORF.at
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