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Nordkorea hat die Anschuldigungen der US-Bundespolizei FBI zurückgewiesen, hinter dem bisher größten Diebstahl von Kryptowährungen in der Geschichte zu stecken.
Die einflussreiche Schwester von Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un bezeichnete die Vorwürfe heute nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur KCNA als „schwerwiegende politische Provokation“.
Laut FBI geht der Diebstahl bei der Kryptobörse Binance im Umfang von 6,3 Milliarden Dollar (5,62 Mrd. Euro) auf das Konto Nordkoreas. Konkret macht das FBI für den Angriff die Hackergruppe TraderTraitor verantwortlich – diese soll Verbindungen zu Pjöngjangs Geheimdienst haben.
„Absurde Rhetorik“
In einer von KCNA verbreiteten Stellungnahme erklärte Kim Yo Jong nun, die Behauptung des FBI sei „absurde Rhetorik und nichts Neues“, insbesondere vor dem Hintergrund früherer Anschuldigungen der USA, Nordkorea stecke auch hinter dem großen Hackerangriff auf die Kryptobörse Bybit im vergangenen Jahr.
Der Experte Michael Bosack vom Parley Policy Institute führt die Reaktion Nordkoreas allerdings auf die „erhebliche internationale Aufmerksamkeit“ zu diesem Vorfall zurück. Das Dementi habe darauf abgezielt, Kanäle offenzuhalten, über die Nordkorea die Kryptowährung weiterhin waschen und nutzen könne.
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Source: ORF · ORF.at
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