Tanz
"Nijinsky" an der Staatsoper: Ein Genie tanzt in den Wahnsinn
Das Wiener Staatsballett beweist mit John Neumeiers Meisterwerk „Nijinsky“ im Haus am Ring seine Weltklasse
"Gott des Tanzes", "Zar der Lüfte": Für den Balletttänzer Vaslaw Nijinsky fand man einst zahlreiche Ehrentitel, die den schwerelos wirkenden Sprüngen des Russen kaum gerecht werden konnten. Anlässlich seines 50. Todestages widmete ihm Choreograf John Neumeier im Jahr 2000 ein Werk, dessen Wiederaufnahme das Premierenpublikum in Wien zu Standing Ovations hinriss.
Es ist die Geschichte einer Leidenschaft. Der aus Milwaukee stammende Choreograf John Neumeier bekennt sich als glühender Verehrer des in Kiew geborenen Tänzers Vaslaw Nijinsky. Die beiden haben einander nie kennengelernt, denn als Neumeier 1939 zur Welt kam, war der einstige Star der legendären Truppe der Ballets Russes zwar noch am Leben, aber längst nicht mehr künstlerisch aktiv.
Willkommen bei DER STANDARD
Sie entscheiden darüber, wie Sie unsere Inhalte nutzen wollen. Ihr Gerät erlaubt uns derzeit leider nicht, die entsprechenden Optionen anzuzeigen.
Bitte deaktivieren Sie sämtliche Hard- und Software-Komponenten, die in der Lage sind Teile unserer Website zu blockieren. Z.B. Browser-AddOns wie Adblocker oder auch netzwerktechnische Filter.
Sie haben ein PUR-Abo?
Source: Der Standard
At a glance
- Topic
- World
- Country
- 🇦🇹 AT
- Publisher language
- DE
- Added to Allnira