Halluzination
Nach Fehlauskünften in der Justiz: Parlament verlangt Aufklärung über Bundes-KI
Das Tool wurde für Richter und Staatsanwälte ausgerollt, ist aber nicht an Datenbanken angebunden. Nun stellt sich die Frage, ob das überhaupt rechtens ist
Justizia ist blind und ihre KI leidet an Halluzinationen.
Der holprige Start des behördlichen KI-Assistenten „GovGPT“ in der österreichischen Justiz zieht ein parlamentarisches Nachspiel nach sich. Nachdem Berichte über grobe Fehlauskünfte – etwa die Behauptung, der Mordparagraf 75 des Strafgesetzbuches regle die Einstellung wegen Geringfügigkeit – für Unmut in den Gerichtssälen gesorgt hatten, verlangen die Grünen nun umfassende Aufklärung. Die ehemalige Justizministerin Alma Zadic und der Digitalisierungssprecher Süleyman Zorba brachten dazu zwei detaillierte parlamentarische Anfragen ein: eine an das Bundeskanzleramt (BKA) und eine an Justizministerin Anna Sporrer (SPÖ).
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Source: Der Standard
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