Öffis

Lautes Telefonieren oder Essen in Öffis: Wiener Linien wollen vermehrt strafen

Die Verkehrsbetriebe starten eine weitere Kampagne für mehr Rücksichtnahme. Wer gegen Öffi-Regeln verstößt und uneinsichtig bleibt, soll 50 Euro "Mehrgebühr" bezahlen

Helena Lea Manhartsberger; Helen

Für viele Fahrgäste der Wiener Linien ist es ein Ärgernis, wenn andere Passagiere laut telefonieren, Musik hören oder TikTok-Videos mit Lautsprecher abspielen. Wird bewusst gegen Öffi-Regeln verstoßen und das Verhalten auch nach Abmahnungen nicht eingestellt, soll künftig schneller gestraft werden.

Lautes Telefonieren oder Videoschauen über Handy-Lautsprecher. Ein schneller Biss in den mitgebrachten Kebab oder Burger. Hunde ohne Beißkorb und Leine. Große Rucksäcke, die nicht auf den Boden gestellt werden. Bereits im Frühjahr dieses Jahres haben die Wiener Linien in einer Kampagne störende Verhaltensweisen in den U-Bahnen, Bims und Bussen thematisiert. Unter dem Motto "Host kan Genierer?" wurde ab 5. März auf Plakaten oder Durchsagen in den Stationen auf die Einhaltung der Öffi-Regeln hingewiesen. Statt Strafen sollte es in einem ersten Schritt aber hauptsächlich Ermahnungen geben, wurde betont.

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Source: Der Standard

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