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Die russischen Angriffe auf die ukrainische Energieinfrastruktur sind nach Ansicht von UNO-Fachleuten Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Zu diesem Schluss kam heute die Ukraine-Untersuchungskommission des Menschenrechtsrates zu Beginn der kalten Jahreszeit im Kriegsgebiet.

In einem Bericht für die UNO-Generalversammlung in New York sprach die Kommission von jahrelangen systematischen Angriffen auf Heizkraftwerke, Leitungen, Gasanlagen und andere Einrichtungen. Im vergangenen Winter hätten Tausende Haushalte ohne Heizung auskommen müssen, Millionen Menschen seien von Stromausfällen betroffen gewesen.

Aus Sicht der UNO-Kommission hat die Kälte negative Folgen für die physische und psychische Gesundheit der ukrainischen Bevölkerung. Die unabhängigen Menschenrechtsfachleute des Gremiums wiesen darauf hin, dass russische Angriffe mit dem Einsetzen der neuen Kälteperiode wieder zugenommen hätten.

Die Kommission warf Moskau im Zusammenhang mit der Rekrutierung ausländischer Kämpfer auch Menschenhandel vor. Es lägen überzeugende Beweise vor, dass Männer aus 29 Staaten unter Vortäuschung ziviler Arbeitsangebote angelockt worden seien, hieß es in dem Bericht. Zuvor hatte die Menschenrechtsorganisation Amnesty International im September ähnliche Vorwürfe erhoben.

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Source: ORF · ORF.at

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