Im Kino
Huppert als "Blutgräfin": "Ich bringe nicht viele Mädchen um. Ich bin viel bescheidener"
Die Grande Dame des französischen Kinos lustwandelt auf der Suche nach schönen Mädchenhälsen in Ulrike Ottingers "Blutgräfin" durch Wien. Ein Gespräch über gierige Untote
Maresi Riegner spielt das erste Opfer der Blutgräfin, kehrt aber wieder. Hupperts Blutgräfin kleidet sich am liebsten in blutrot und residert in der Wiener Blutgasse.
Als legendäre Blutgräfin Elisabeth Báthory begibt sich Isabelle Huppert in Ulrike Ottingers Die Blutgräfin auf eine Reise durch eine Welt zwischen Vergangenheit und Gegenwart, Leben und Tod. Wien wird zur Nekropole, zur Bühne für eine ebenso groteske wie faszinierende Vampirgeschichte. Statt auf Horror setzt die feministische Regieikone Ottinger auf schwarzen Humor, surreale Bilder und historische Anspielungen. Im Gespräch nach der Berlinale-Premiere im Februar erzählte Huppert von der Faszination für Unsterblichkeit und einer aristokratischen Parallelgesellschaft, die sich vom Blut der Armen und Frauen ernährt.
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Source: Der Standard
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