Politik und Klima
Hitzewellen bringen grünen Parteien neue Wähler
Eine europäische Studie zeigt, wie extreme Temperaturen das Wahlverhalten beeinflussen. Besonders stark reagieren Menschen, die sich bisher wenig um das Klima sorgten
Während einer Hitzewelle im Juni 2026 in Wien werden Fiakerpferde mit Wasser abgekühlt. Extreme Temperaturen können laut einer neuen Studie auch das Wahlverhalten beeinflussen.
Hitzewellen sind nicht nur eine gesundheitliche Belastung, sie können offenbar auch politische Folgen haben. Menschen, die außergewöhnlich hohe Temperaturen erleben, machen sich mehr Sorgen über den Klimawandel und wählen mit größerer Wahrscheinlichkeit grüne Parteien. Das zeigt eine umfangreiche europäische Studie, an der auch Forschende des Internationalen Instituts für Angewandte Systemanalyse (IIASA) in Laxenburg beteiligt waren. Die Ergebnisse wurden am Montag im Fachjournal Proceedings of the National Academy of Sciences veröffentlicht.
Willkommen bei DER STANDARD
Sie entscheiden darüber, wie Sie unsere Inhalte nutzen wollen. Ihr Gerät erlaubt uns derzeit leider nicht, die entsprechenden Optionen anzuzeigen.
Bitte deaktivieren Sie sämtliche Hard- und Software-Komponenten, die in der Lage sind Teile unserer Website zu blockieren. Z.B. Browser-AddOns wie Adblocker oder auch netzwerktechnische Filter.
Sie haben ein PUR-Abo?
Source: Der Standard
At a glance
- Topic
- World
- Country
- 🇦🇹 AT
- Publisher language
- DE
- Added to Allnira