Obskure Sammlung

Himmlers bizarre Hexenforschung: Der H-Sonderauftrag und die Hexenkartothek

In einem geheimen Forschungsprojekt legte die SS mehr als 30.000 Karteibögen zu historischen Hexenprozessen an. Was wollte Himmler mit dieser Sammlung beweisen?

via www.imago-images.de

Heinrich Himmler, hier auf einer Aufnahme um 1939, war als Reichsführer-SS einer der zentralen Nazi-Verbrecher. Privat soll er eine Hexen-Obsession gehegt haben.

Als die Rote Armee im Februar 1945 die Kleinstadt Schlesiersee, das heutige Sława in Polen, einnahm, stießen sie im dortigen Schloss auf einen seltsamen Aktenbestand. Ein polnischer Bibliothekar, der mit der Untersuchung betraut wurde, fand Tausende großformatige Karteibögen über Hexenprozesse sowie Bücher zu Folter und Hinrichtungen.

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Source: Der Standard

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