Online seit heute, 23.13 Uhr
Die Streitkräfte Russlands und der Ukraine lassen seit heute die Waffen schweigen für eine Hilfsaktion für die Frontstadt Oleschky in dem von russischen Truppen kontrollierten Teil des ukrainischen Gebiets Cherson.
Nach dem russischen Generalstab bestätigte auch der Generalstab in Kiew, dass rund um den Ort für die Dauer einer humanitären Operation eine Feuerpause gelte. Dabei sollen Lebensmittel und Medikamente an die notleidenden Bewohner und Bewohnerinnen der Stadt geliefert werden, zudem sollen Vorbereitungen zur Herstellung der Bewegungsfreiheit der Bewohner getroffen werden.
2.000 verbliebene Bewohner
Die Stadt ist aktuell vollständig vermint. Die ukrainischen Streitkräfte setzten zeitweise Drohnen ein, um Hilfsgüter in die Stadt zu schaffen. Viele der unbemannten Fluggeräte wurden jedoch von russischen Truppen abgeschossen.
Nunmehr sollen nach der Vereinbarung Minen geräumt werden, um einen sicheren Korridor zu schaffen. Unklar ist, ob die rund 2.000 verbliebenen Bewohner ihre Stadt verlassen dürfen.
Die humanitäre Feuerpause geht auf eine Initiative des Weißen Hauses in Washington zurück. First Lady Melania Trump hatte nach US-Angaben in der seit Monaten abgeriegelten Frontstadt eine lokale Waffenruhe zwischen Moskau und Kiew vermittelt.
Angriffe auf Kiew
Bei russischen Angriffen auf die ukrainische Hauptstadt Kiew wurde heute Abend nach offiziellen Angaben mindestens ein Mensch getötet worden. Acht weitere Menschen seien verletzt worden, erklärte Bürgermeister Witali Klitschko. Bei den Angriffen wurden demnach unter anderem zwei medizinische Einrichtungen und ein Studentenwohnheim beschädigt.
Source: ORF · ORF.at
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