Kollektivvertrag
Harte Fronten an der Kasse: Angestellte im Handel wollen 3,8 Prozent mehr Gehalt
Das Ringen um die Gehälter im Handel startet unter schwierigen Vorzeichen. Die Gewerkschaft will nach drei Jahren mit realen Kaufkraftverlusten Einkommenszuwächse deutlich über der Inflation. Die Arbeitgeber sehen dafür keinen Spielraum
Zahltag im Handel: Die Gewerkschaft will spürbare reale Einkommenszuwächse, eine verbindliche Fünf-Tage-Woche und Zuschläge ab der ersten Stunde Mehrarbeit. Ein Dauerbrenner bleibt die sechste Urlaubswoche.
Ein Disput um längere Öffnungszeiten läutete das alljährliche Ringen um den neuen Kollektivvertrag ein. Der Schlagabtausch folgte altbekannten Mustern. Rewe drängte auf eine Lockerung der starren Regeln, die Neos und der Gemeindebund leisteten Schützenhilfe. Handelsobmann Rainer Trefelik brachte ein paar offene Sonntage pro Jahr ins Spiel, die Gewerkschaft blockte ab. Handelsforscher lieferten Umfragen, die einen Wunsch der Konsumenten nach stärkerer Liberalisierung nur in Wien ausmachten.
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Source: Der Standard
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