Niederösterreich

„Grüss Göttin“: Ein 17 Jahre altes Kunstwerk bringt die FPÖ noch immer auf die Palme

Seit 2009 reist ein feministisches Kunstwerk durch Österreich und sorgt zuverlässig für Empörung. Nun hat es Niederösterreichs FPÖ-Chef Udo Landbauer erwischt

fotoformat.at

Die Installation der Tiroler Künstlerin Ursula Beiler (links im Bild) tourt seit mehr als 17 Jahren durchs Land: Hier bei der Premiere in Kufstein im Jahr 2009.

Es gibt Kunstwerke, die altern schlecht. Und es gibt solche, die mit den Jahren immer besser werden, weil sich die Welt um sie herum partout nicht ändern will. Zu Letzteren gehört eine banale Grußtafel, wie sie in der Ortseinfahrt sämtlicher Gemeinden des Landes steht. Seit mittlerweile 17 Jahren tourt sie durch Österreich und beweist dabei eine erstaunliche Fähigkeit: Mit nur zwei Wörtern bringt sie allerorts zuverlässig Menschen in Rage. Sie lauten: „Grüss Göttin“. Dass das Konzept des Werks der Tiroler Künstlerin Ursula Beiler auch noch im Jahr 2026 funktioniert, möglicherweise sogar besser denn je, ist beachtlich.

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Source: Der Standard

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