Online seit heute, 13.48 Uhr

Der Wiener Erzbischof Josef Grünwidl geht davon aus, dass die Bischofskonferenz ihre Statuten dahingehend ändern wird, dass auch Frauen künftig Generalsekretärin des Gremiums werden können. Aktuell ist die Nachfolge von Amtsinhaber Peter Schipka, der mit Ende November zurücktreten wird, noch offen.

Zunächst werde aber wohl „wieder so wie üblich“ ein Priester Generalsekretär werden, sagte Grünwidl heute im „Journal zu Gast“. Eine Statutenänderung brauche mehr Zeit. Diese müsse nämlich zuvor noch in Rom genehmigt werden. Eine mögliche Statutenänderung steht schon länger im Raum.

Derzeit steht es nur geweihten Priestern offen, künftig könnten dann möglicherweise auch Laiinnen und Laien das Generalsekretariat leiten. Das Vorschlagsrecht für den Posten liegt beim Vorsitzenden der Bischofskonferenz. Derzeit ist dies Salzburgs Erzbischof Franz Lackner. Möglich ist aber, dass ihm Grünwidl in den kommenden Jahren folgt, der für seine relativ progressiven Positionen bekannt ist.

Im Interview zeigte sich Grünwidl unterdessen „sehr skeptisch“, was die gestern angekündigte sehr geringe Quote beim Familiennachzug von Flüchtlingen angeht. Er glaube nicht, dass es integrationsfördernd sei, „wenn man Familien zerreißt“.

Nicht alle Bilder konnten vollständig geladen werden. Bitte schließen Sie die Druckvorschau bis alle Bilder geladen wurden und versuchen Sie es noch einmal.

Source: ORF · ORF.at

At a glance

Topic
World
Country
🇦🇹 AT
Publisher language
DE
Added to Allnira