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Der Fall der australischen Giftpilz-Mörderin Erin Patterson hat weltweit Schlagzeilen gemacht. Nun ist die 52-Jährige mit ihrer Berufung gegen die Verurteilung wegen dreifachen Mordes gescheitert.

Stattdessen war die Staatsanwaltschaft mit ihrer eigenen Berufung erfolgreich: Patterson darf das Gefängnis nie wieder verlassen, wie australische Medien berichteten.

Drei Gäste starben an Vergiftung

Der Fall sorgte international für Schlagzeilen. Ende Juli 2023 hatte Patterson ihre jeweils 70 Jahre alten Ex-Schwiegereltern und ein befreundetes Ehepaar im Alter von 66 und 68 Jahren zum Mittagessen eingeladen. Auf den Tisch kam Rinderfilet im Blätterteig – verfeinert mit Pilzen.

Drei der Gäste starben kurze Zeit später an den Folgen einer Vergiftung mit hochgiftigen Knollenblätterpilzen, ein mit am Tisch sitzender Pastor überlebte schwer erkrankt.

Unschuld beteuert

Im Juli 2025 war Patterson wegen dreifachen Mordes schuldig gesprochen worden. Zudem befand die Jury sie des versuchten Mordes in einem Fall für schuldig. Einige Wochen später wurde das Strafmaß festgelegt: lebenslange Haft mit einer Mindestverbüßungsdauer von 33 Jahren.

Die Mutter von zwei Kindern hat stets ihre Unschuld beteuert und erklärt, nicht gewusst zu haben, dass die verwendeten Pilze giftig waren. Sie hatte den Tod der drei als Unglück dargestellt.

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Source: ORF · ORF.at

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