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Französische Gewerkschaften, Jugendorganisationen und die Gelbwestenbewegung mobilisieren morgen erneut zu landesweiten Großdemonstrationen. Es ist das vierte Protestwochenende in Frankreich in Folge.
Unter der Woche fanden bereits Blockade- und Protestaktionen sowie ein landesweiter Streiktag am Donnerstag statt, an dem sich laut Innenministerium mehr als eine halbe Million Menschen beteiligte. Der Gewerkschaftsbund sprach von knapp 1,6 Millionen Teilnehmenden.
Es wird erneut ein großes Aufgebot an Polizeikräften erwartet. An den vergangenen Wochenenden waren jeweils etwa 70.000 Beamte und Beamtinnen im Einsatz. Am Rande der Kundgebungen kam es bisher immer wieder zu Gewalt und Plünderungen.
Anhebung von Mindestlohn in Aussicht gestellt
Ursprung der Demonstrationen waren Schülerproteste für eine bessere Bildung. In den vergangenen Wochen hatten sich Hunderttausende Menschen angeschlossen. Sie machen vor allem ihrem Ärger über steigende Preise sowie niedrige Löhne und Sozialleistungen Luft.
In Reaktion auf die Massenproteste kündigte Premierminister Sebastien Lecornu für Montag eine Sozialkonferenz mit Arbeitnehmer-und Arbeitgeberverbänden an, um über Fragen zu Kaufkraft und Löhnen zu sprechen. Die Regierung hat eine Anhebung des Mindestlohns in Aussicht gestellt. Zusätzliches Personal und mehr Mittel für Schulen wurde zugesichert.
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Source: ORF · ORF.at
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