ZIB-2
Forsthuber dämpft Erwartungen an "Haft in der Heimat"
Künftig sollen ausländische Straftäter nach Verbüßen ihrer halben Strafe in ihre Heimatländer abgeschoben werden können. Der Präsident des Wiener Straflandesgerichts sieht einen "Tropfen auf den heißen Stein"
Friedrich Forsthuber, Präsident des Landesgerichts für Strafsachen Wien.
Wien – Am Sonntag tritt die Möglichkeit für die so titulierte "Haft in der Heimat" in Kraft. Der Präsident des Straflandesgerichts in Wien, Friedrich Forsthuber, begrüßt die Maßnahme, dämpft aber zugleich die Erwartungen. "Selbst der Tropfen auf den heißen Stein, ist wenigstens ein Tropfen", sagte er im Interview in der ZIB-2. In Abrede stellte er, dass Richterinnen und Richter zu leichtfertig Haftstrafen vergeben würden.
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Source: Der Standard
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