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Das staatliche französische Bahnunternehmen SNCF hat heute eine neue Generation vom Schnellzug TGV in Betrieb genommen – aufgrund von Produktionsschwierigkeiten des Herstellers Alstom mit zweieinhalb Jahren Verspätung.

Der neue doppelstöckige Zug soll dank der spitz zulaufenden Nase und einer verbesserten Aerodynamik 20 Prozent weniger Energie verbrauchen, obwohl er bis zu 20 Prozent mehr Passagiere befördern kann als das Vorgängermodell.

Der erste neue TGV fuhr am Vormittag von Paris nach Marseille. Die SNCF hat 160 Züge bestellt, 100 davon für den französischen Markt. Sie sollen nach und nach die derzeit fahrenden Züge ersetzen, die teils aus den 1990er Jahren stammen.

TGV: „Meilenstein“

„Der TGV der neuen Generation markiert einen neuen Meilenstein in der Geschichte des Hochgeschwindigkeitsverkehrs“, so SNCF. Der neue Zug sei das Ergebnis von zehn Jahren Forschung und Zusammenarbeit zwischen SNCF Voyageurs und dem Zughersteller Alstom.

Erklärtes Ziel sei es demnach nicht gewesen noch schneller zu fahren, sondern das Reiseerlebnis der Fahrgäste sowie die geschäftlichen, wirtschaftlichen und betrieblichen Leistungen zu verbessern.

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Source: ORF · ORF.at

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