Migration

Errichtet Österreich in Afrika ein Abschiebezentrum – und wenn ja, wo?

Fünf EU-Staaten preschen vor, "Return Hubs" einzurichten – darunter auch Österreich. Am wahrscheinlichsten gilt Ruanda, aber auch Uganda ist im Rennen. Die Infos dazu sind äußerst spärlich

REUTERS/Manu Brabo

Die Krise in Ceuta brachte eine neue Dringlichkeit in Sachen Migration nach Europa.

Mit den acht Abgeschobenen aus den USA in Kontakt zu treten, war gar nicht so leicht, erzählt Robert Okot, Menschenrechtsanwalt in Uganda. Er sitzt in einem Hinterzimmer in einem Hotel in der Hauptstadt Kampala; im Café wollte er lieber nicht Platz nehmen. Zu gängig seien mittlerweile Abhörsystem in dem autoritär regierten Land. Was er tut, ist zwar nicht rechtswidrig, doch er ist in einem sehr sensiblen Bereich aktiv: Er unterstützt Flüchtige und Abgeschobene. Seit über einem Jahr ist er mit US-Kollegen in Kontakt, nämlich seitdem sein Heimatland mit der Donald Trump-Regierung ein Abkommen zur Abschiebung von Drittstaatenangehörigen aus den USA abgeschlossen hatte. Der erste Flug mit acht Menschen kam im April an, erst nach einigen Wochen konnte er sie treffen.

Willkommen bei DER STANDARD

Sie entscheiden darüber, wie Sie unsere Inhalte nutzen wollen. Ihr Gerät erlaubt uns derzeit leider nicht, die entsprechenden Optionen anzuzeigen.

Bitte deaktivieren Sie sämtliche Hard- und Software-Komponenten, die in der Lage sind Teile unserer Website zu blockieren. Z.B. Browser-AddOns wie Adblocker oder auch netzwerktechnische Filter.

Sie haben ein PUR-Abo?

Source: Der Standard

At a glance

Topic
World
Country
🇦🇹 AT
Publisher language
DE
Added to Allnira