Trendbegriff
Ein Wort des Jahres lautet "Mogging"
Das britische Collins Dictionary erkor damit einen Begriff zum Sieger, der das Phänomen beschreibt, jemanden meist rein äußerlich zu übertreffen
Kim Kardashian "moggt" uns alle; neuerdings auch als Schauspielerin in der zweiten Staffel der Streaming-Serie "All's Fair".
Einer muss schon zwei Monate vor Silvester damit anfangen: Das Wort „Mogging“ wurde soeben vom renommierten britischen Collins-Wörterbuch zum Wort des Jahres 2026 gekürt. Der Begriff aus der Internet- und Jugendsprache beschreibt das Phänomen, jemanden in Sachen Attraktivität, Stil, Status oder Selbstbewusstsein zu übertreffen und in den Schatten zu stellen. Wer „moggt“, stiehlt den anderen die Show. Das Wort stammt ursprünglich von dem englischen Akronym AMOG („Alpha Male of the Group“) ab. Vor etwa zehn Jahren tauchte es erstmals in Bodybuilding-Foren auf, wo Männer ihren Körperbau miteinander verglichen. Durch die Generationen Z und Alpha schwappte der Begriff massiv auf Plattformen wie TikTok über und verzeichnete 2026 eine explosionsartige Zunahme in der Alltagssprache. Inzwischen wird das Wort als spielerischer Seitenhieb, aber auch als echtes Kompliment genutzt.
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Source: Der Standard
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