Gerichtsreportage

Drei Jahre unbedingte Haft wegen Kindesmissbrauchs für Kabarettist "Gunkl"

Der 64-Jährige sowie das mitangeklagte Mutter-Tochter-Gespann, das ihn wegen seiner Tat erpresst haben soll, sind mit den unbedingten Strafen einverstanden

APA / HANS KLAUS TECHT

Am Donnerstag mussten sich Günther Paal alias "Gunkl" und die beiden angeklagten Frauen vor dem Straflandesgericht in Wien wegen sexuellen Missbrauchs einer Unmündigen und Besitz von sexualbezogenem Kindesmissbrauchsmaterial sowie wegen schwerer Erpressung verantworten.

"In Ihrer Selbstanzeige haben Sie sich als 'nicht pädophil' bezeichnet", hält der Vorsitzende des Schöffengerichts dem Drittangeklagten Günther Paal, besser bekannt unter seinem Künstlernamen "Gunkl", vor. "Ja, das ist wohl eine Einschätzung, die ich revidieren muss", antwortet der 64-Jährige ruhig und deutlich. "Sind Sie pädophil?", probiert es später Verteidiger Florian Höllwarth noch direkter. "Allem Anschein nach bin ich es, aber das muss ein Mediziner feststellen", kann Paal sich erneut zu keiner klaren Antwort durchringen.

Willkommen bei DER STANDARD

Sie entscheiden darüber, wie Sie unsere Inhalte nutzen wollen. Ihr Gerät erlaubt uns derzeit leider nicht, die entsprechenden Optionen anzuzeigen.

Bitte deaktivieren Sie sämtliche Hard- und Software-Komponenten, die in der Lage sind Teile unserer Website zu blockieren. Z.B. Browser-AddOns wie Adblocker oder auch netzwerktechnische Filter.

Sie haben ein PUR-Abo?

Source: Der Standard

At a glance

Topic
World
Country
🇦🇹 AT
Publisher language
DE
Added to Allnira