Gregor Greslehner

Die Schmähung „Scheinwissenschaft“ ist ein Bärendienst für die Forschung

Was „Pseudowissenschaft“ ist und was nicht, lässt sich an vielen Kriterien festmachen. Dafür müsste man sich mit dem Begriff aber einmal beschäftigen. Eine wissenschaftstheoretische Einordnung

APA-Images / APA / HERBERT NEUBA

Ihm passen nicht alle Studiefächer: ÖVP-Wissenschaftssprecher Rudolf Taschner sorgt für viel Widerspruch mit seinen Ansichten.

In der politischen Debatte wird mitunter der Ausdruck „Schein-“ oder „Pseudowissenschaft“ verwendet. So gebrauchte der ÖVP-Wissenschaftssprecher Rudolf Taschner den Ausdruck „Scheinwissenschaften“ in der Nationalratssitzung vom 9.7.2026 – und löste auch noch lange danach einen Sturm der Entrüstung aus (ÖVP-Wissenschaftssprecher sorgt für Empörung, 13.10.2026). Die FPÖ hatte wiederum das Dokumentationsarchiv des Österreichischen Widerstandes als „pseudowissenschaftlich“ bezeichnet. Hier hat der Oberste Gerichtshof erkannt, dass dieser Vorwurf einer Tatsachengrundlage entbehrt.

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Source: Der Standard

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