"Der Herr der Ringe"-Epos
Die Politisierung Tolkiens – Von Hippie-Fans zum Liebling der Rechten
Über die Jahre hat sich die politische Lesart der Geschichten Tolkiens von "Der Herr der Ringe" bis zu "Der Hobbit" um 180 Grad gedreht
Die dritte Staffel von "Die Ringe der Macht", der Prequelserie zur "Der Herr der Ringe"-Triologie startet am 11. November 2026 auf Amazon Prime Video. Auch die Dreharbeiten für den Film "The Hunt for Gollum" laufen bereits, in denen Schauspieler Andy Serkis als Gollum und Schauspieler Ian McKellen als Gandalf der Graue auf die Leinwand zurückkehren werden. Veröffentlicht werden soll der Film im Dezember 2027.
Ach Mittelerde! Von den Wasserfällen der Elbenstadt Bruchtal bis hin zu den saftig grünen Erdhügeln und gemütlichen Hobbithöhlen des Auenlandes. Mit seinem Der Herr der Ringe-Epos schuf der britische Schriftsteller J. R. R. Tolkien die Grundlage für die moderne Fantasy. Im Jahr 1937 veröffentlichte er zunächst Der Hobbit. 1954 und 1955 folgte die Reihe Der Herr der Ringe. Mit der Verfilmung der Trilogie schrieb Regisseur Peter Jackson Anfang der 2000er-Jahre Oscargeschichte. Die Faszination für Tolkiens Legendarium führte von Anfang an zu individuellen Auslegungen der Geschichte. Und seit jeher wurden die Abenteuer rund um die Bewohner Mittelerdes und den mächtigen Ring auch zum Politikum gemacht.
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Source: Der Standard
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