Eurasia-Blog
Die politische Aneignung der Antike
Warum Rubios Heldenbild eher hellenistische Könige als eine demokratische Bürgergemeinschaft beschwört
Am 7. Oktober 2026 hielt US-Außenminister Marco Rubio eine Rede in Athen mit Blick auf die Akropolis und die historische Pnyx-Hügelstätte.
Im ersten Teil des Blogbeitrags legte ich dar, wie US-Außenminister Marco Rubio die griechische Antike heranzieht, um den Führungsanspruch der USA und des Westens zu legitimieren. Dazu verknüpft Rubio die kulturellen Leistungen der Griechen mit militärischer Stärke und dem Streben nach Macht. Der Blick auf Athen und Pergamon zeigt, dass die Berufung auf das klassische Erbe schon in der Antike dazu diente, politische Herrschaft zu rechtfertigen.
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Source: Der Standard
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