Martin Putschögl

Der Verkauf von Gemeindewohnungen ist die Folge jahrzehntelangen Verfalls

Nicht nur Wiener Neustadt: Die Bestände sind desolat, Gemeinden fehlt das Geld für die notwendigen Investitionen. Die Ursachen liegen in einem fehlerhaften System

Eduard Shelesnjak - stock.adobe.

Viele Gemeinden können sich Investitionen in ihren Wohnungsbestand nicht leisten (Symbolbild).

Wiener Neustadt hat einen Gutteil seiner Gemeindewohnungen also "verklopft", wie es ein Wiener Bezirkspolitiker ausdrücken würde. Politisch war der Verkauf von drei Vierteln des Bestands umkämpft; der Beschluss fiel in geheimer Abstimmung vor rund einem Jahr im Gemeinderat und wurde von manchen politischen Kräften auch danach noch zu revidieren versucht. Mit der Veräußerung von 1646 Wohnungen wurden 64,1 Millionen Euro erzielt, das sind 39.000 Euro je Wohnung bzw. 600 Euro je Quadratmeter.

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Source: Der Standard

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